Unsere Philosophie

Richtige Körperübungen (Asanas)

Yoga-Übungen konzentrieren sich in erster Linie auf die Gesundheit der Wirbelsäule. Eine flexible und kräftige Wirbelsäule intensiviert den Blutkreislauf und sorgt für einen leistungsfähigen und jugendlichen Körper. Yoga-Asanas erhöhen die Beweglichkeit von Gelenken, Muskeln, Bändern und Sehnen. Sie stimulieren den Kreislauf, massieren die inneren Organe und regen diese in ihrer Funktion an

Die Wirkung ist ganzheitlich!

Richtige Körperübungen wirken systematisch auf alle Teile des Körpers: Wie Öl im Motor erhöhen sie die Beweglichkeit von Gelenken, Muskeln, Bändern und Sehnen, und stimulieren den Kreislauf. Yogaübungen erneuern das ganze Wesen vollständig und können darin mit keinem anderen System verglichen werden. Langsam und bewusst ausgeführt, bringen Asanas nicht nur körperliches Wohlbefinden, sondern sind auch geistige Übung in Konzentration und Meditation. 

Oft unterschätzt – die Wirbelsäule

Yoga-Übungen konzentrieren sich zuerst auf die Gesundheit der Wirbelsäule. Die Wirbelsäule enthält das Zentralnervensystem, das Kommunikationssystem des Körpers. Als direkte Verlängerung des Gehirns unterstützt eine gerade Wirbelsäule die Gesundheit des ganzen Körpers. Wenn man Flexibilität und Kraft der Wirbelsäule durch richtige Übungen erhält, wird der Blutkreislauf intensiviert, die Versorgung der Nerven mit Nährstoffen und Sauerstoff gesichert und der Körper erhält sein Idealgewicht.

Ziel ist die Kontrolle des Geistes.

Asanas aktivieren die Akupunktur-Zonen des Körpers. Die Stimulation dieser Punkte erhöht den Fluß des Pranas (Lebensenergie). Durch die Asanas werden die inneren Organe massiert und so in ihrer Funktion angeregt. Da Yoga-Übungen immer in Verbindung mit tiefer Atmung, Entspannung und Konzentration praktiziert werden, helfen Asanas auch, Geisteskontrolle zu entwickeln. Der von Natur aus unruhige und ständig durch Sinneseindrücke erregte Geist wird nach Innen geführt, von den Sinnesobjekten gelöst und langsam unter Kontrolle gebracht.


Yoga-Atmung (Pranayama)

Energie durch Atmung

Die Yoga-Atmung verbindet den Körper mit seiner Batterie, dem Solar Plexus, wo enorme Energiereserven gespeichert sind. Durch tiefe und bewusste Atmung stehen im Alltag mehr Energiereserven zur Verfügung – Stress und viele Krankheiten (z. B. Depressionen) können so überwunden und Gesundheit und Wohlbefinden verstärkt werden.

Atmen will gelernt sein…

Die meisten Menschen benutzen beim Atmen nur einen geringen Teil ihrer Lungenkapazität. Sie atmen oberflächlich mit nach vorne fallenden Schultern, was Sauerstoffmangel und Verspannungen im oberen Teil des Rückens und im Nacken zur Folge hat. Stress und Depressionen können mit tiefer und bewusster Zwerchfellatmung überwunden werden. Ein Mensch mit viel Prana strahlt des weiteren auch äußerlich Vitalität und Kraft aus.

Das Geheimnis des Heilens


Kontrolle des Pranas führt zur Kontrolle des Geistes. Viele Krankheiten können an ihrer Wurzel allein durch Regulieren des Pranas überwunden werden: das ist das Geheimnis des Heilens. Akupunktur, Shiatsu, Geistheilung, Handauflegen usw. sind alles Beispiele einer hochgradigen Entwicklung der bewussten oder unbewussten Kontrolle von Prana.


Richtige Entspannung (Savasana)

Wenn Körper und Geist ständig überanstrengt werden, verlieren sie ihre Leistungsfähigkeit und die Gesundheit wird beeinträchtigt. Ein paar Minuten physischer, geistiger und spiritueller Entspannung, wie sie in einer Yoga-Stunde zu erfahren sind, vermindern Sorgen und Erschöpfung effektiver als mehrere Stunden ruhelosen Schlafs.

Akkus aufladen durch richtiges Entspannen

Richtige Entspannung ist ein exzellentes Kühlsystem, vergleichbar mit der Kühlung im Automotor. Es handelt sich dabei um den natürlichsten Weg, den Körper wiederaufzuladen. Entspannung ist deshalb so wichtig, weil Körper und Geist ihre Leistungsfähigkeit verlieren, wenn sie ständig überanstrengt werden. Damit die Arbeit von Körper und Geist reguliert und ausgeglichen werden kann, muss die Energie, die vom Körper produziert wird, richtig eingesetzt werden. Dies ist der Hauptgrund für das Erlernen der Entspannung.

Vollkommene Entspannung mit Yoga

Die Yogapraxis generell lädt den Körper mit Energie auf. Deshalb ist man nach einer Yogastunde auch nie ausgelaugt, sondern, im Gegenteil, angefüllt mit positiver Energie. Den Schluss eines Yogakurses bildet immer die „Tiefenentspannung“. Für diese wird nur eine ganz kleine Menge Lebensenergie (Prana) benötigt, gerade so viel, um die wichtigsten metabolischen Aktivitäten aufrechtzuerhalten. Der Rest wird gespeichert. Diese Tiefenentspannung erstreckt sich über 3 Ebenen: die körperliche, geistige und spirituelle Entspannung. Nur wenn alle 3 Stufen einbezogen werden, ist eine vollkommene Entspannung möglich. Dann lassen uns ein paar Minuten Yoga-Entspannung wirksamer regenerieren und führen zu weit mehr innerem Frieden als mehrere Stunden ruhelosen Schlafs.

Viele Umstände des modernen Lebens erschweren es dem Menschen, kräftesparend zu arbeiten und zu entspannen. Wenn wir alle Muskeln in ständiger Arbeitsbereitschaft halten verbrauchen wir sehr viel mehr Energie, als wenn wir nur jene einsetzen, die für unser Vorhaben notwendig sind. Durch nutzlose körperliche und geistige Anspannung verbrauchen wir selbst in Ruhephasen viel Kraft und verschwenden damit unbewusst den Großteil unserer Lebensenergie. Kennen Sie das Gefühl, selbst nach einem Urlaub nicht wieder „aufgetankt“ zu haben? Und das, wo unser Körper normalerweise täglich einen Energievorrat produziert, der selbst für den nächsten Tag reichen würde. Durch negative Emotionen wie Ärger oder Gereiztheit kann dieser Energiespeicher innerhalb weniger Minuten aufgebraucht sein.  


Richtige Ernährung (vegetarisch / vegan)

Die Yoga-Ernährung ist einfach, natürlich und gesundheitsfördernd, und kann leicht verdaut und absorbiert werden. Sie besteht aus Nahrungsmitteln, die die beste Wirkung für Körper und Geist, und zugleich die geringsten negativen Auswirkungen auf die Umwelt und auf andere Wesen haben.

Essen, um zu leben…

„Essen, um zu leben, nicht leben, um zu essen“, so lautet die yogische Einstellung zur Ernährung. Deshalb wählt ein Yogi Nahrungsmittel, die die beste Wirkung für Körper und Geist, und zugleich die geringsten negativen Auswirkungen auf die Umwelt und auf andere Wesen haben. Als Vegetarier ernährt er sich zudem am oberen Ende der Nahrungskette: Denn pflanzliche Kost bezieht ihre Nährwerte direkt von der Sonne, der Energiequelle allen Lebens auf unserem Planeten.

Ausgewogen und vollwertig

Yogische Ernährung ist lakto-vegetarisch und besteht hauptsächlich aus Getreide, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse, Nüssen, Samen und Milchprodukten. Vegetarische Ernährung ist vollwertig, leichtverdaulich und liefert dem Körper ein Maximum an Nährstoffen und Energie. Generell sollte unsere Nahrung so frisch und naturbelassen (ohne Konservierungs- und künstliche Aromastoffe) wie möglich sein, am besten aus kontrolliert biologischem Anbau und nicht genmanipuliert. Um möglichst viele lebenswichtige Nährstoffe zu erhalten, ist es wichtig, die Lebensmittel schonend zu verarbeiten. Durch lange Lagerung, Raffinierung oder Verkochen werden viele lebenswichtige Bestandteile der Nahrung zerstört.

Auch der Geist isst mit!

Wir sind buchstäblich das, was wir zu uns nehmen. Den meisten ist nicht bekannt, dass die Substanz der Nahrung auch unseren Geist formt und ihn dadurch auf eine sehr subtile Weise beeinflusst. So führen unreine Nahrungsmittel wie z.B. Fleischprodukte nicht nur zu einer Versteifung der Gelenke, sondern rufen auch Gefühle von Schwere und Lethargie hervor. Sie begünstigen dadurch das Entstehen chronischer Erkrankungen oder Depressionen. Yogische Ernährung besteht aus reinen Nahrungsmitteln und trägt dazu bei, uns körperlich und geistig leistungsfähig und damit gesund zu erhalten.


Positives Denken und Meditation

Diese beiden Aspekte sind ein integraler Teil der Yoga-Praxis. Sie sind Schlüssel zu geistigem Frieden und seelischer Gesundheit. Durch die Kontrolle des Geistes werden negative Gedankenwellen aufgelöst und tiefer innerer Frieden erfahren.

Der Schlüssel zu geistigem Frieden

Positives Denken und Meditation (Vedanta und Dhyana) sind Schlüssel zu geistigem Frieden. Meditation ist die Methode, den Geist zu beruhigen und zu fokussieren. So verbessert regelmäßige Praxis nicht nur das mentale, sondern auch das physische und spirituelle Wohlbefinden. Um meditieren zu können, müssen wir den Geist durch Konzentrationstechniken und Positives Denken zentrieren. Ein Geist voll negativer Gefühle und Gedanken kann schwer beruhigt werden. 

Vereinigung mit Höchsten Selbst

Durch die Kontrolle des Geistes werden negative Gedankenwellen aufgelöst und der meditative überbewusste Zustand (Samadhi) erlangt. Samadhi ist wonnevolle Vereinigung mit dem Höchsten Selbst und führt zu direkter, intuitiver Erfahrung des Unendlichen. Es ist eine tiefe spirituelle Erfahrung, die jenseits von Sprache und Geist liegt. Die Sinne, der Geist und der Intellekt hören auf, zu arbeiten. Das Bewusstsein geht über Zeit, Raum und Ursächlichkeit hinaus. Man erfährt die göttliche Gegenwart, die alles Leben durchdringt und erlebt tiefen Frieden, Freude und universelles Verstehen.


Mehr zu unserer Philosophie

Aus unserer Sicht kann jeder Mensch Yoga praktizieren. Man benötigt weder eine besondere Ausrüstung — nur ein bisschen Platz, bequeme Kleidung und den starken Wunsch nach einem gesunden, erfüllten Leben. Yoga-Stellungen oder Asanas trainieren jeden Körperteil, strecken und kräftigen Muskeln und Gelenke, die Wirbelsäule und das gesamte Knochengerüst. Sie wirken jedoch nicht nur auf die äußere Gestalt des Körpers,sondern ebenso auf die inneren Organe, Drüsen und Nerven, indem sie das ganze System gesund erhalten. Körperliche und geistige Spannungen lösend, wecken sie erstaunliche Energiereserven. Die Yoga-Atmung (Pranayama) belebt den Körper und hilft, den Geist und Verstand zu kontrollieren. Du fühlst Dich ruhig und erfrischt. Das Praktizieren von positivem Denken und Medititation schenken Dir wachsende Klarheit, Geisteskraft und Konzentration. Yoga besteht nicht nur aus Körperstellungen (Asanas) sondern ist eine vollständige Wissenschaft vom Leben, die vor Tausenden von Jahren ihren Ursprung in Indien hatte. Es ist das älteste System der Welt zur persönlichen Entwicklung und Vereinigung von Körper, Geist und Seele. Die alten Yogis besaßen ein tiefes Verständnis der menschlichen Natur und wussten genau, was der Mensch braucht, um mit sich und seiner Umwelt in Einklang zu leben. Sie betrachteten den physischen Körper als Gefährt, den Geist als dessen Lenker und die Seele als des Menschen wahre Identität. Handlung, Gefühl und Intelligenz sind demnach die drei Kräfte, die das Körpergefährt ziehen. Um eine einheitliche Entwicklung dieser drei Kräfte zu erreichen, müssen sie im Gleichgewicht gehalten werden. Unter Berücksichtigung der Beziehung zwischen Körper und Geist schufen die Yogis eine einzigartige Methode, die alle Bewegungen, die man braucht, um die physische Gesundheit zu erhalten, mit Atem- und Meditationstechniken vereint, die für Frieden im Geist sorgen.

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